Origami Pinguine

Wir sind voll im Weihnachtgeschenkli-basteln-Fieber..... Dieses mal wollten wir unsere lieben Chindsgi-Lehrerinnen und Spielgruppenleiterinnen und Nachbarn beschenken.

Etwas brauchbares, einfaches und budgetfreundliches sollte es sein. Wenns dann noch etwas ist was man nicht schon letztes Jahr oder vorletztes Jahr gemacht hat dann ist das natürlich noch toller :-)

 

Bei uns sind darum vorübergehend viele kleine Pinguine auf leckeren Eisschollen eingezogen... Die werden aber schon bald wieder umgesiedelt! Wenn sie vorher nicht schon gefressen werden :-)

 

Wie man solche Pinguine macht erfährt ihr natürlich hier bei uHugo :-)

 

 

zuerst mal was man denn alles so braucht;

 

Für die Pinguine

 

* Origami Papier welches auf der einen Seite weiss auf der anderen schwarz ist (konnten wir aber nicht finden, darum haben wir "Scherenschnitt"-Papier genommen, klappt super)

* Neoncolor in Orange und Gelb

* weisser oder silbriger Stift

* Schere/Japanmesser und Lineal

 

Für die Eisschollen

 

* Mailänderli Teig

* Puderzucker

* Zitronensaft

 

und schon gehts los:-)

Zuerst schneidet man sich Quadrate aus. Dabei spielt es keine Rolle wie gross, wir haben 15x15, 12x12 und 10x10 cm grosse Quadrate gemacht. Origami Papier kommt schon als Quadrat, aber wir konnten leider keins in schwarz/weiss finden. Scherenschnitt-Papier solltet ihr in jeder Papeterie oder im Bastelladen finden. Bei uns gabs die im A3-Format...

 

Die schwarze Seite unten wird einmal längs durchgefaltet.

Nun werden die Seiten wieder zur Mitte hin reingefaltet wie ihr auf den Bildern sehen könnt. Dabei spielt es beim zweiten Bild keine Rolle ob ihr gaaaanz genau bis in den Spitz oben faltet, das sieht man am Schluss sowieso nicht. Siehe drittes Bild :-) 

Nun wendet ihr das Papier und faltet den Schwanz nach oben..... Die Seiten werden dann zur Mittellinie hin gefaltet, sprich die Spitze berührt die Mittellinie, in welchem Winkel kommt dabei nicht so drauf an. Dann gehts dem Pinguin auch schon an den Kragen, denn nun wird der Hals gefaltet. Dabei einmal nach hinten falten, dann wieder nach vorne :-)

Bisher doch ganz einfach, oder? Naja gut, denn jetzt kommt der Teil der etwas übung braucht. Keine Sorge, spätestens beim dritten Pinguin macht ihr das ganze schon auswendig....

 

Der Pinguin wird jetzt nämlich einmal durchhalbiert gefaltet, und dann wird der Kopf und der Schnabel geformt.

Der Pinguin ist bereits zur Hälfte gefaltet (die Mittellinie gilt immer als Orientierung) und der Kopf der da oben spitzig raus schaut wird nun einmal gegen unten gefaltet..... Dieser Knick hilft als Orientierung. Nun wird der Pinguin wieder aufgefaltet (nicht mehr halbiert) und die Markierung der Halsfalte wird nun zurück gefaltet....echt schwierig zum erklären, ich hoffe die Bilder helfen.....

Und nun falten wir den Schnabel. Dabei falten wir ähnlich wie beim Hals, einmal nach vorne und dann einmal wieder zurück.... Dabei wird der Pinguin auch wieder leicht geöffnet.... Auf dem mittleren Bild unten könnt ihr gut erkennen wie der Schnabel wie ein Akkordeon gefaltet wird. So wird der Pinguin dann wieder zur Hälfte hin gefaltet, und der Kopf samt Schnabel ist geformt.

(es ist besser den Pinguin erst wenn er komplett gefaltet ist zu bemalen, sonst habt ihr Farbe an den Fingern die man auf dem Schwarz dann sieht.... Learning by doing)

Sodeli, fast fertig. Schlussendlich werden vorne die Seitenflügel wieder leicht nach vorne gefaltet, und natürlich noch die Brust etwas angemalt. Kann man auch weiss sein lassen, aber uns gefallen die Königspinguine halt suuuuper. Auch der Schabel hat einen Touch Orange abbekommen. Die Augen haben wir mit einem Silberstift angemalt, würde evt auch mit Tippex klappen....

Pinguine sind Herdentiere. Da wäre es ja fast schon Tierquälerei nur einen zu machen, oder?

 

Wir haben 3 verschiedene Grössen gemacht, und mittlerweile brauch ich nur noch 80 Sekunden inklusive anmalen pro Pinguin. Beim Sohn dauerts schon etwas länger, aber er ist ja erst 6 :-)

 

Und nun kommen wir zum Guetzli eeeehm Eisschollen backen :

Da macht ihr am besten euren Lieblings-Mailänderli-Teig (oder ihr kauft den). Den wallt man dann 10 mm dick aus und backt ihn grad in einem Teil. Ich habe meinen bei 190 Grad etwa 14 Minuten gebacken. Ab 10 Minuten bin ich vor dem Ofen gestanden und habe immer mal wieder reingeschaut. Sobald der Teig goldig ist ist er durch :-)

 

Den Teig brecht ihr dann nachdem er ein bitzli ausgekühlt ist in Stückchen, wie gross die sein sollen ist euch überlassen. Theoretisch kann man auch den ganzen Nordpol machen und gleich alle 14 Pinguine darauf setzen, why not?!

 

Für den Guss braucht ihr viel Puderzucker mit Zitronensaft angemischt. Dabei sollte der Guss schon recht dickflüssig sein. Gebt nun etwas vom Guss auf die ausgekühlten Eisschollen und verteilt den ein bisschen. Die Pinguine werden dann sofort in den Guss gesetzt. So trocknen die Pinguine dann mit dem Guss auf dem Eisschollen fest.

 

Und schon seid ihr fertig. War keine Hexerei, oder? Noch schön in durchsichtiger Folie verpackt (oder in Guetzli-Tüten welche es überall zu kaufen gibt) machen unsere Pinguine doch ganz schön was her, gell?

 

Viel Spass beim Nachbasteln!

 

PS; Das war unsere letzte Bastelei im Jahre 2015, ab Januar starten wir dann wieder voll kreativ durch, zusammen mit Euch :-) einen guten Rutsch wünsch ich euch schon mal :-)